In jener Zeit
18, 21 trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal?
22 Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.
23 Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen.
24 Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.
25 Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
26 Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen.
27 Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
28 Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denáre schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist!
29 Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.
30 Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe.
31 Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.
32 Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast.
33 Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
34 Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
35 Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt.
19, 1 Und es geschah, als Jesus diese Reden beendet hatte, verließ er Galiläa und zog in das Gebiet von Judäa jenseits des Jordan.

In unseren Gemeinden leben viele Menschen, die ihre Wurzeln in anderen Ländern und Kulturen haben. Menschen, die vor Jahrzehnten als Gastarbeiter aus der Türkei oder Jugoslawien gekommen sind und mit ihren Kindern oder Enkeln geblieben sind; Flüchtlinge aus Bosnien, die in den Kriegswirren der 1990er Jahre bei uns Aufnahme gefunden haben; und vor allem die vielen Menschen, die in den letzten Jahren bei uns um Asyl angesucht haben und vielfach noch auf ihren Bescheid warten.
Information – Begegnung - Unterstützung
„Brücken bauen“ ist ein pastorales Projekt des Dekanates Andorf. Es will die Lage dieser „Fremden“ sehen und im Geist Jesu darauf reagieren. Ein Team von 9 Personen unter der Leitung von Martin Brait trägt die Aktivitäten von Brücken bauen.
Aktivitäten von Brücken bauen
Kontakte
mit Betreibern und Betreuern von Quartieren von Asylwerbern
Gemeinsame Veranstaltungen
für ÖsterreicherInnen und AsylwerberInnen
Regelmäßige Begegnungen
von Mitgliedern verschiedener Religionsgemeinschaften im Bezirk Schärding
Buchverleih
zu den Themen Flucht, Asyl, Religionen im Pfarrhof Schärding
Interreligiöses Gebet
als Zeichen des Miteinanders am Nationalfeiertag am Stadtplatz Schärding
Zeller Schlossgespräche
Alle 2 Jahre laden wir zu einer hochkarätigen Tagung im Bildungsschloss Zell/Pram zum Thema Religion(en) und Gesellschaft
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Unsere Angebote an die Pfarren:
Gestaltung von Gottesdiensten zum Themenbereich Fremd sein, Flucht und Asyl, Religionen.
Predigten zur Thematik
Organisation und Durchführung von Vorträgen
Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen (Interkulturelles Frühstück, Pfarrkaffee…)
Beiträge für die Pfarrblätter
Kontakt:
Martin Brait Tel: 0676/8776 5731; mail: martin.brait@dioezese-linz.at